» And I find it kind of funny. I find it kind of sad. The dreams in which I’m dying are the best I’ve ever had. I find it hard to tell you, Cause I find it hard to take [...] Mad world. Mad world. «
Gary Jules - Mad World
"Alles scheint mir zu entgleiten .."
"Ich hab mich selbst verloren.""Nur die Hülle ist geblieben .. die Seele wurde ausgetauscht."
"Ich fühle mich so oft fremd in mir, an diesem Ort,
in dieser Familie, in dieser Welt .."
Einer Veränderung ins Negative. Eine Sehnsucht nach dem Dunkel. Der Juckreiz, wenn die Wunden verheilen. Die Schreie in deinem Kopf. Der Hass auf dich Selbst. Die Gewissheit, dass du unbedeutend, gehasst, unbeliebt, hässlich und unnütz bist. Die Abende, an denen du leise weinst und immer mehr zerbrichst. Die Angst vor allem und jedem.
Wir verlieren nach und nach die Kontrolle über uns selbst und wissen nicht, wie uns geschieht, wieso es so ist, wie es ist, wieso wir machen, was wir machen, was wir getan haben, dass wir so vom Leben bestraft werden, wieso uns das Glück immer wieder entrissen wird und wir nicht in der Lage sind, all das, was die Gesellschaft von uns will, zu vergessen und das zu tun, wonach uns beliebt und was uns für einen Moment Glück bereitet.
Wir alle sind geprägt, von den Leuten, die uns umgeben und mit denen wir uns beschäftigen. Wir alleine können nicht sein. Wir sind abhängig von anderen, denn wir brauchen sie, um unser "Individuum" zu entwickeln, was eigentlich nur entwickelt werden kann, wenn wir uns die Welt um uns herum und die Menschen, ihre Reaktionen, ihre Taten, ihre Probleme, ihr Glück anschauen und urteilen, ob wir es für gut oder schlecht halten, ob wir es auch machen wollen, ob wir es richtig finden.
Ohne Andere können wir nicht sein.
Mein Herzschlag wird schneller, härter
und schmerzvoller.
Ich bekomme schlechter Luft.
Atemnot.
Ich lege mich hin.
Druck in meinem Kopf und meinen Augen.
Tränen rinnen unaufhörlich über mein Gesicht.
rotes blut auf den boden tropft
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